Die Bücher sind unter meinem Mädchennamen, Harms, geschrieben

und erschienen im Verlag Ch. Möllmann

 

Holle-Elke Harms:

Kaleidoskop „Ole Hoop“

Eine ungewöhnliche Kindheit unter dem Rubihorn in Kriegs- und Nachkriegszeiten

 

Echo aus einem Leserbrief, bei dem das Manuskript vorlag:


 „Ihre Lebensberichte hatte ich mit Spannung gelesen. Für mich waren das ein paar Stunden in denen ich erfreut und oft tief bewegt war. Ihr Stil zu schreiben ist einfach lebendig, herzlich und mitreißend. Ich konnte mich in die verschiedenen Situationen bestens hineindenken, und es war mir, als sähe ich die Gebäude, die Tiere und vor allen Dingen die Menschen direkt vor mir. Manche Personen habe ich ob  ihrer Kraft und dem gerüttelt Maß an Herzlichkeit direkt lieb gewonnen. Über manche der beschriebenen Personen habe ich lange nachgedacht...Beim Nachdenken über Ihre Lebensberichte dachte ich so für mich: Die Frau Harms hat es eigentlich leicht, so lebendig zu schreiben. Die Umstände bezüglich der Herkunft der Familie und der vielfältigen Charaktere der Menschen, die Ihnen in Ihrem Leben begegnet sind, sind so blumenreich, dass es eine Freude sein muss, dies zu Papier zu bringen.
Alles in allem könnte ich noch viele Dinge aufzählen, die mich beim Lesen tief bewegt haben, manches Mal zu einem Lachen gebracht haben oder aber zum Nachdenken angeregt haben. Ich kann und will Sie ermutigen, auch diese Geschichten noch mehr Menschen zugänglich zu machen. Ihre Berichte geben auch eine Zeitepoche wieder, die heute in den meisten Punkten nicht mehr erlebbar ist.“
Hansjörg Wanner (Jurist)

 

Holle-Elke Harms

Eine wunderbare Reise ins Morgenland

ISBN 978-3-931156 4. Auflage 2012


Eine Reise, die man nicht mehr selber antreten muss.

Es dreht sich um ein Buch. Man liest es und kann es nicht mehr weglegen, ist wie auf einem fliegenden Teppich, befindet sich für eine Nacht im Land von tausend und einer Nacht. Wer dieses Land selber schon besucht hat, fühlt seine Erlebnisse bestätigt, wer diese Reise noch nicht gemacht, meint, er sei jetzt dort gewesen, wer noch nie weiter gereist, empfindet eine neue Sehnsucht, wer gehetzt ist, hat auf einmal Zeit, wer erschöpft ist, fühlt sich genesen.

Genau genommen besteht das ganze Buch aus drei Kapiteln. Das erste erzählt eine Teppichgeschichte, die an der sowjetischen Grenze in Türkisch Armenien ihren Anfang genommen hat, eine wahrhaft orientalische Geschichte.

Das zweite Kapitel besteht aus einem Tagebuch. Im Jahre 1984 ist das Ehepaar in einem „asthmatischen Bus“ einsam euphratabwärts gefahren bis nach Damaskus. Versunkene Kulturen werden wieder lebendig. Wüste, Übernachtung in einem Beduinenzelt. Nichts ist vorgeplant oder planbar gewesen. Höchst interessant und anregend. Für einen alten Lateiner noch interessanter.

Das dritte Kapitel bringt einen Ausschnitt aus einer späteren Reise an eine der Quellen des Tigris. Tiglatpileser und Salmanassar haben ihr Bildnis für die Quellnymphe in den Fels ritzen lassen. Von Hirtenjungen belästigt, ist es dem Ehepaar nicht gelungen, zu jenen Platten vorzustoßen. Selbst das Auto schien verhext. Trotz seines vielversprechenden Namens „Sleipnir“ sprang es ausgerechnet hier nicht an, es ging schließlich auch noch das Benzin aus...

Spannend und erfrischend humorvoll ist der Bericht immer persönlich gehalten, ohne die Grenze zum Privaten zu überschreiten, aufgeschlossen und unvoreingenommen der Gegenwart gegenüber, liebevoll, selbst wenn die Autorin bedrängt wurde. Ein wunderbares Buch, höchst originell und gerade jetzt hochaktuell. Da schreibt jemand, der in den islamischen Ländern gewesen ist und der die Moslems konkret am Ort kennen und lieben gelernt und sich erst dann mit warmem Herzen an den Schreibtisch gesetzt hat.

Peter Loch, Französisch- und Lateinlehrer und Musiker

 

 

Holle-Elke Harms

Begegnungen

...und mancher noch ist auf dem Weg zu Dir...

ISBN 3-89979-037-5 2.Aufl 2006


Was nicht jeder erlebt

Das zweite Buch von Holle-Elke Harms bringt die verschiedensten Begegnungen, die meisten trugen sich zu auf Reisen in den Jahren 1981 bis 2ooo. Immer offen Menschen und Situationen gegenüber kam es zu den originellsten Zusammentreffen, die sich zum Teil dann auch weiterspannen. . Da ist der Abt eines makedonischen Klosters, dessen Freundschaft bis zu seinem Tod weitergepflegt wurde oder gar die immer noch mit Humor erzählte Geschichte von einem Teppichkauf unter der eigenen Haustüre, die natürlich nicht gut ausgehen konnte. Hier ist eine Fülle von Erlebnissen gesammelt, einmal sogar eine ganze Reise, die in einer Tiefgarage in Toulouse ihr Ende fand. Mit einer gewissen Selbstironie entstehen Bilder in den verschiedensten Färbungen, in den unterschiedlichsten Ländern mit den interessantesten Begebenheiten. Erfrischend ist auch in diesem Buch die einprägsame, lebendige Sprache, die den Leser immer mit hineinnimmt in das Geschehen, als wäre er Zaungast gewesen. Mit besonderer Freude kann man die farbkräftigen und doch auch durchschimmernd zarten Aquarelle betrachten. Man bedauert, dass es nicht mehr sind. Ein wunderschönes Buch vom Anfang bis zum Ende. Für Junge und für Alte. Man kann nur froh sein, dass es geschrieben wurde.

Peter Loch, Französisch und Lateinlehrer, Musiker

 

 

Holle-Elke Harms

Alte Sehnsucht Norwegen

ISBN : 978-3-89979 -072-6 3. Aufl -12


Klappentext

Eine wahrhaft aufregende Reise brachte die Abiturientin nach Norwegen. Das war noch so bald nach dem Krieg, dass die Norweger sich noch gut erinnern konnten an Überfall, Kampf, Besetzung und Widerstand. Aber sie kamen der Ausländerin vorurteilsfrei und warmherzig entgegen und ermöglichten ihr Erlebnisse, die es zu der Zeit in Norwegen noch geben konnte. Viele Begegnungen. Beseligte, jugendlich fröhliche Briefe schreibt sie nach Hause, um die Eltern, die in schwerer Not lebten, teilnehmen zu lassen an diesem glückhaften Schritt in die Welt. Wenig poliert machen diese Schriften den ersten Teil des Buches aus.

Der zweite Teil besteht aus einer Reise, die jene Abiturietin, jetzt gesetzte Frau und Mutter, mit ihrem Mann nach Norwegen unternimmt. Soweit möglich besuchen sie die alten Freunde, aber auch die Stabkirchen, die zum Teil noch aus heidnischer Vergangenheit stammen. Die Zeit der Mitternachtssonne, in der heutigentags die Karawanen von Wohnmobilen an der norwegischen Westküste entlang zum Nordkap streben, war schon vorüber. Kaum ein Mensch kreuzte ihren Weg.Sie wanderten einsam in ihrem alten VW-Bus über Berge und Wasserläufe, unter Gletschern und an Fjorden entlang. Ständig wechselnde Landschaft, Wolken, Licht und Farbenbögen werden nimmermüde beschrieben, jedesmal wieder neu staunend und begeisternd. Himmel und Erde, wie jedesmal neu erschaffen. Es gibt aber auch dramatische Schilderungen. Denn auch auf einer Reise ins Nordland können Erlebnisse dramatisch sein. Denen will man nicht vorgreifen.

 

 

Holle-Elke Harms

Glückliche Zeit in Schweden

ISBN : 978-3-89979-144-0 1. Aufl.-2011


Klappentext

Wer je die Bücher von Clara Nordström oder Selma Lagerlöf gelesen hat, der kennt bereits die großen schwedischen Höfe der Vergangenheit mit der dort heimischen Noblesse und mit den großzügigen glänzenden Festen, die dort gefeiert wurden. Als die Briefe schreibende Abiturientin auf so einem Hof in der Nähe von Vadstena als Kinder- und Hausmädchen aufgenommen wurde, da grüßte man anderswo schon nicht mehr mit „Danke für unsere letzte Begegnung“, da fragte man nicht mehr höflich:“Möchte das Fräulein die Kinder zu Bett bringen?“ Es begann sich das lasche Hej einzuschleichen, man begann alle Menschen mit „du“ anzureden statt mit ihrem Vornamen und eine Hausmutter fühlte sich nicht mehr als Mutter ihrer Hilfskräfte, denn es gab keine Hilfen mehr. Gutsherr und Hausmutter bewirtschafteten selber die Felder mit großen Traktoren. Nicht so auf dem Husberga gård, der neuen Heimat des „tyska flickan“. Da gab es noch ein paar Tagelöhner aus der Gemeinde, die seit Generationen zu ihrem Gut gestanden haben. Aber sie waren alt. Die neue Zeit griff auch dort um sich. Geblieben ist aber die immer warmherzige Fürsorglichkeit der Hauseltern. Es lebten noch all die alten Rezepte und Gepflogenheiten. Geblieben ist die alte Achtung vor jedem Schicksal, vor jedem Menschen, der in den ehrwürdigen Hof hereingewirbelt kam, das Interesse an seinen Wegen und die stete Hilfsbereitschaft. Da klapperte auch noch der alte Webstuhl mit all den überkommenen Mustern, da lebten die schwedischen Lieder und Tänze, da sammelten sich die Gutsherren zur Hasen- Enten oder auch Elchjagd.

Das alles erscheint in den Briefen wieder, die das Kindermädchen den Eltern nach Hause geschrieben hat, um sie teilnehmen zu lassen an der Welt dieser weitgereisten Tochter. Es wird auch von einer abenteuerlichen Reise mit dem Daumen auf der Landstraße berichtet nach Mårbacka in Värmland, dem Hof von Selma Lagerlöf und von den Bemühungen in Upsala, ein Studium zu beginnen. Auch das brachte wieder kleine Reisen und Erlebnisse mit sich und so gab es auch fremde Städte und Menschen, die von der Landesgeschichte erzählten. Und alles sollte unvergessen in den Briefen weitergegeben werden, denn wer kam damals schon nach Schweden?

 

 

 

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